Marianne Steinborn hatte schon immer eine Leidenschaft für Keramik und klares Design. Das und noch viel mehr fließt in ihre handgefertigten Stücke von indre Ceramics ein.

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Absolut alltagstauglich und dazu noch zeitlos schön: Genau das spiegelt das Keramikgeschirr von indre Ceramis aus Frankfurt/Main wider, welches fair in regionaler Handarbeit gefertigt wird.

Verbindung zum Handwerk

Was bewegt Menschen, ihr eigenes Label zu gründen? Die Antwort auf diese Frage ist für mich jedes Mal wieder spannend zu hören. Im Fall von Marianne liegt es zum einen an der Leidenschaft für Keramik, zum anderen an der besonderen Verbindung zum Handwerk durch Erinnerungen an Kindheitstage in der Töpferei, in der ihre Oma Keramikmalerin war. 

Innerer Impuls

„Die Bereitschaft und Idee zur Gründung von indre folgte einem längeren Reifeprozess, es gab keinen wirklichen Initialmoment. Aber es gab mehrere Impulse, die mich bestärkt haben, die Idee vom eigenen Keramik-Label ernsthaft zu verfolgen“, erzählt mir Marianne. Da war zum Beispiel der hundertste Moment, in dem sie sich geärgert hatte, dass keine Deckel für ihre Schüsseln vorhanden waren. Oder das Gespräch mit einer Keramikerin, die als Quereinsteigerin ein gutgehendes Atelier gegründet hatte. Oder der immer größerwerdende Wunsch, den beruflichen Weg zu ändern, das Keramikhandwerk verstärkt weiterzuverfolgen und endlich kreativ tätig zu sein. 

Zeitlose Keramik 

„Nun denke ich fast jeden Tag: Verrückt, das ist nicht mehr nur in Gedanken; du machst das wirklich! Das gibt so unheimlich viel Energie“, sagt sie. Denn im Jahr 2020 wagte Marianne Steinborn unterstützt von Familie und Freunden den Schritt in die Selbstständigkeit und entwickelt indre langsam und stetig weiter. Und warum „indre“?„Alles begann mit einer Idee, einem Bauchgefühl. Auch jedem meiner Keramikstücke selbst liegt eine Idee und Hingabe inne. Ich liebe alles Nordisch-Skandinavische. Da war es einfach: ‚innen‘/‚Inneres‘ heißt auf norwegisch ‚indre‘. Und ich finde, es klingt einfach schön“, verrät sie auf ihrer Homepage.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Das Besondere ist das Schalen-Deckel/Teller-Konzept von indre, denn es ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Lebensmitteln. Die Schalen gibt es mit passendem Deckel, robust und praktisch für Pasta, Müsli oder das Lieblings-Bowl-Rezept. Dabei muss das Geschirr nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, darf in die Spülmaschine und übersteht auch turbulente Familienalltage. Außerdem muss nichts mehr mit Folie abgedeckt oder in andere Dosen umgefüllt werden. 

Praktischer „Alltags-Schick“

Gleichzeitig dienen die Deckel als Teller, einige Bowls sind als große Becher verwendbar, als Dose, Deko oder gar Blumentopf. „Also auch noch Platz im Schrank gespart, weil alles stapelbar und vielseitig einsetzbar ist. Die Farben und Formen sind aufeinander abgestimmt, sodass sich die Keramikstücke klasse kombinieren lassen. Sie machen den Alltag einfach ein bisschen leichter und schöner“, erklärt Marianne ihr Ziel.

Regionale Handarbeit

Für die Herstellung der Keramikstücke arbeitet Marianne mit einem Partner zusammen: „Zuerst entwickle ich in meinem Frankfurter Studio die Designs, Formen und Farben und stelle Prototypen her. In einer kleinen Töpferei im Westerwald wird diese Hauptkollektion dann handgefertigt“, erklärt sie und fügt hinzu: „Jedes Stück ist dabei unverschnörkelt echt. Denn ich mag keine Schnörkel, weder in puncto Design noch als Mensch. ,Hab klare Linien und sei fair und authentisch‘ lautet mein Motto.“

Limitierte Studio-Edition

Parallel dazu fertigt sie eine kleine limitierte Studio-Edition direkt in ihrem Frankfurter Studio. Diese Stücke haben einen stärkeren Handmade-Charakter als die Hauptkollektion. „Sie spielen mit Mustern, Farben, Unregelmäßigkeiten und sind richtige kleine Persönlichkeiten. Ich genieße die Arbeit mit dem Ton und die damit verbundene positive Energie. Und ich bin stolz drauf, tolle Produkte mit erstklassiger Qualität anbieten zu können“, erläutert die Gründerin von indre Ceramics. 

Faible für klare Linien

Inspiration dafür findet sie in ihrer unmittelbaren Umgebung: „Alltagssituationen beispielsweise, die ganz klar nach praktischen Gegenständen rufen. Ästhetisch finde ich Inspiration in allen möglichen Formen und Stimmungen in meinem Alltag und in der Natur. Es ist ganz deutlich zu sehen, dass ich eine große Liebe für die klaren Linien und die Schlichtheit des nordischen Designs habe. Idealszenario: Wenn du mich irgendwo im Norden am Meer sitzend antriffst, dann kannst du die Ideen in meinem Kopf förmlich knallen hören“, lacht Marianne.

Kreativer Austausch

Für die Zukunft hat sie ebenfalls schon einige Ideen, geht jedoch wie bisher in kleinen Schritten voran. Der Start des Online-Shops war zum Beispiel ein großer Meilenstein und ein sehr aufregender Moment. „Viele Schritte im Bereich Markenaufbau und Social-Media bin ich von Anfang an in enger Zusammenarbeit mit Ina von doWhat gegangen“, sagt Marianne, die zudem den kreativen Austausch mit Ina schätzt.

Nachhaltige Herstellung

Wer also in Deutschland hergestellte Keramik liebt und und ein regionales, handgefertigtes Produkt in den Händen halten möchte, der sollte unbedingt bei indre Ceramics vorbeischauen – dem Frankfurter Label, das für regionale Naturrohstoffe, ressourcenschonende Produktion und kurze Wege steht und so Nachhaltigkeit auch in der Herstellung lebt.

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