Jobo Design steht für individuell gestaltete Einzelstücke. Als Markenzeichen wählte Johanna Bornet Monster in allen Farben und Größen, die sie aus Lederresten entwirft.

Gründerin und Namensgeberin Johanna Bohn, jetzt mit Nachmanen Bornet, kreiert aus Lederresten, Second-Hand Kleidung und -Stoffen oder auch aus neuen Materialien Taschen jeglicher Art. Die Monster sind ein fester Bestandteil ihrer Unikate für JOBO Design.

Kunterbunt und fantasievoll

Groß, klein, rund, eckig – alles ist erlaubt und jedes Monster hat seine eigene Persönlichkeit. Auf die Idee dazu kam Johanna während ihres Modedesignstudiums. Denn schon früh hat sie eine Kinderkollektion entworfen, in welcher es nur so von Monstern wimmelte. „Die Monster sind meine Art, mit Farben, Mustern und Formen zu spielen und zu kreieren. Neue Gestalten zu entwerfen, die man so vielleicht nicht erwartet hätte“, erklärt die 33-Jährige.

Einmalige Unikate

Die Monster gibt es als Coin Wallets, Mini-Geldbeutel oder als kleine Kulturbeutel. Dabei geht es Johanna, die sowohl in Schweden als auch in England gelebt und gearbeitet hat, auch um Funktionalität. Gleichzeitig erstellt sie auf Wunsch ein bestimmtes Farbkonzept oder Design. „Aber ein zweites Mal gibt es kein Teil genauso noch einmal“, fügt Johanna hinzu, die Jobo derzeit nebenberuflich betreibt.

Farbenfrohe Illustrationen

Natürlich gibt es auch weniger bunte Kreationen bei Jobo Design: „Zum Beispiel Camouflagetaschen, die aus alten Militärjacken entstanden sind. Oder Ledershopper, die aus verschiedenen Lederresten zusammengewürfelt wurden“, sagt Johanna. Ursprünglich von der Modeillustration kommend, zeichnet sie zudem kleine Kreaturen, die ein Mix aus Mensch, Tier und Monster sind. Deshalb gehören farbenfrohe Illustrationen ebenfalls zu ihrem Portfolio.

Ventil ohne Vorgaben

„Es ist immer ein Erfolgserlebnis, wenn sich Leute für meine Produkte interessieren und auch in einen Teil investieren. Momentan passiert das hauptsächlich über Instagram und durch Mundpropaganda“, berichtet Johanna, die mittlerweile als Schuhdesignerin arbeitet. Ihr eigenes Label gründete sie vor vier Jahren, als sie sich in England eine alte Lederindustriemaschine kaufte. Seit dreieinhalb Jahren lebt sie wieder in Deutschland und hat ein kleines Studio Zuhause. Dort kann sie ohne Vorgaben hauptsächlich abends oder an den Wochenenden kreativ sein.

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