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Lederlotta

Kunst und Handwerk sind schon immer Teil von Anna Lewis Leben. In Australien lernte sie das Lederhandwerk und gründete zurück in Österreich „Lederlotta“. 

Oft inspirieren Anna schöne Textilien, schlichte Muster oder sie zeichnet einfach drauf los. Danach geht es in die Planung, bis die Gründerin von Lederlotta einen Schnitt hat, um ihn in Leder auszuführen. 

Handgemachte Werke

„Meine Produkte gestalte ich von Grund auf selber, angefangen beim Schnittmuster über die Illustration der Motive bis ins letzte Detail“, sagt Anna Lewis. Dazu wird geschnitten, punziert, gestempelt, gefärbt und die Oberfläche bearbeitet. Die Löcher für die Naht vorbereitet, um dann von Hand zu nähen. Ihre Nähmaschine verwendet Anna nur für Textilien. „Ich probiere gerne verschiedene Techniken wie Nähen, Häkeln, Stoffe bedrucken und vieles mehr… es ist mir immer wieder eine Freude zu sehen, wie sich Leder damit kombinieren lässt“, erläutert sie ihre Arbeit. 

Langlebiger Mehrwert

Egal, ob Mutterpasshülle, Schlüsselanhänger oder kompakte Geldtasche: Anna ist besonders wichtig, dass die Produkte praktisch sind und den Alltag erleichtern. „Gleichzeitig will ich, dass man lange etwas davon hat. Leder ist so ein langlebiges und besonderes Material, daher sind zum Beispiel meine Mutter-Kind-Passhüllen so konzipiert, dass sie auch als Notizbuch oder Kalenderhülle verwendet werden können“, erklärt sie.

Natur pur

Außerdem legt Anna Wert auf Naturmaterialien, wenn möglich in Bio-Qualität. „Das Leder, das ich verwende, wird in Italien hergestellt und kommt von französischen Bullen aus Freilandhaltung. Es wird vegetabil (rein pflanzlich) gegerbt, ein Prozess der mehrere Monate dauert. Die Gummikordel besteht aus Naturkautschuk und Biobaumwolle, die Einlagen zu meinen Mutterpasshüllen aus Wollfilz“, erläutert die zweifache Mama, die mit Mann und Hund im österreichischen Tainach lebt, ihre Materialauswahl für Lederlotta. 

Weniger ist mehr

Zusätzlich versucht sie, so wenig Zutaten wie möglich zu verwenden und verzichtet daher zum Beispiel auf gängige Lederfarben. „Stattdessen experimentiere ich mit Zutaten wie Blaubeeren, Kurkuma oder auch Natron, um sicherzustellen, dass ich keine gefährlichen Inhaltsstoffe verwenden muss und Plastik vermeiden kann“, so Anna Lewis. Auch das Finish bzw. die Lederpflege stellt die Allesmacherin bei Lederlotta selbst aus Bienenwachs, Mandelöl und Kakaobutter her.

Viele neue Ideen

Gerne bearbeitet Anna Aufträge nach Kundenwünschen, denn oft kommen dabei besonders schöne Exemplare heraus: „Es ist motivierend zu wissen, wem man eine Freude macht und die Herausforderungen aus Wünschen etwas ganz Besonderes zu machen, beflügelt mich in meiner Kreativität“, sagt sie dazu. In Zukunft möchte sie ihr Angebot weiter ausbauen: „Ich kann es kaum erwarten, immer weitere wundervolle Stücke für euch zu kreieren! Ich habe noch so viele Ideen für Motive“, verrät Anna.

Ein Kommentar zu “Lederlotta

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