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Farbenlied

Kennt ihr schon „Fluid Painting“ oder „Acrylic Pouring“? Falls nicht, solltet ihr euch die Werke von Farbenlied, gegründet von Melanie Burkard, anschauen.

Im 1982 im Weimar geboren, aber an der Schweizer Grenze in der Nähe von Basel aufgewachsen, wurde Melanie die Liebe zur Malerei in die Wiege gelegt. Doch erst seit der Geburt ihrer Tochter hat sie sich auf die Technik des „Fluid Paintings“ spezialisiert.

Liebe zur Farbe

Die Tochter einer Zierkeramikmalerin wollte ursprünglich Kunst studieren, hatte sich dann allerdings doch für einen normalen Beruf entschieden. Ihrer Liebe zur Farbe ging Melanie nur in der Freizeit nach: „Von Aquarell, Tusche, Öl bis zur Porzellanmalerei habe ich alles ausprobiert und liebe die unterschiedlichen Techniken und Möglichkeiten“, so die Künstlerin aus Grenzach-Wyhlen.

Bunte Welt

Erst nach der Geburt ihrer Tochter wandte sie sich von der Ölmalerei ab hin zur Acrylmalerei. „Aus einem Versuchsbild wurde meine große Leidenschaft, das Fluid Painting oder auch Acrylic Pouring genannt. Acrylfarbe, verschiedene Öle, Wasser und Feuer machen aus jedem Bild ein Unikat“, erklärt die Gründerin von Farbenlied. „Farbenlied… das war mein erster Gedanke, als ich mich endlich getraut habe, euch da draußen ein bisschen von mir zu zeigen“, erläutert Melanie auf ihrer Homepage den Namen ihres Labels.

Kleine Wundertüte

Vor allem der Kontrollverlust hat Melanie an dieser Technik fasziniert, denn wo vorher der Pinsel manches noch retten konnte, war jetzt ein Becher angerührter Farbe. „Erst wenn der Becher auf der Leinwand ist, er ,geflipt‘ wurde, sehe ich, ob ich die Farbe in der richtigen Konsistenz angerührt habe und wie sie sich miteinander vertragen“, sagt Melanie Burkard. Das Schwenken der Leinwand beeinflusst ebenfalls das Ergebnis, ein zu unruhiges hin und her nimmt dem Bild zum Beispiel die Ruhe.

Eigene Technik

„Meine persönliche Lieblingstechnik, die ich selbst kreiert und benannt habe, ist das ,Blobpouring“, so Melanie. Inspiriert von bunten Kreisen auf einem Feuerzeug, tüftelte sie an den „Blobs“ und verliebte sich in diese Detailarbeit. Dabei werden die einzelnen Farbschichten mit ruhiger Hand „aufgeschichtet“ und es entstehen Gebilde, die man anfassen und fühlen möchte.

Berührende Unikate

„Die Entstehung eines solchen Kunstwerkes dauert Wochen. Es sind Unikate, die kein Auge unberührt lassen“, sagt Melanie. Um andere darauf aufmerksam zu machen, hat die Künstlerin den Hashtag #blobpouring auf Instagram ins Leben gerufen. „Er ist mein persönliches Schätzchen und mein Stil“, lacht die kreative Mama, die ihre Werke übrigens an der Seite statt auf der Vorderseite signiert.

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