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SoapLaveur

Gärtnerglück, Bella Rosa oder Fleur de lis: Hinter diesen wohlklingenden Namen verbergen sich Naturseifen, die Silke Reimann in ihrer Manufaktur SoapLaveur herstellt.Ihre kleine Seifenmanufaktur gründete Silke Reimann im September 2012 in Mistelgau, unweit der Festspielstadt Bayreuth. Die ersten Versuche im Sieden von Seifen startete sie bereits ein Jahr davor.

Leidenschaft für Seifen

„Im Juli 2011 blühte in meinem Garten der Lavendel sehr üppig. Ich machte mir Gedanken, wie ich diesen herrlichen Duft konservieren könnte. Während meiner Recherche im Internet stieß ich auf das Sieden von Seifen, ein sehr altes Handwerk“, erklärt sie auf ihrer Homepage. Im Nachbarort Glashütten besorgte sie sich in der Apotheke eine kleine Siede-Grundausstattung und die ersten Versuche mit Ringelblume und Lavendel gelangen recht gut. „Das Seifensieder-Virus hatte mich gepackt und die Dinge nahmen ihren Lauf“, schmunzelt Silke.

Duftende Geschenke

Mittlerweile umfasst das Sortiment von SoapLaveur verschiedene Naturseifen, Badezusätze, Körperpflegeprodukte und Seifen-Geschenke. „Im letzten Jahr habe ich mich auf die Herstellung und Verkauf individueller Seifen spezialisiert. D.h. ich fertige Naturseifen nach Kundenwunsch mit individuellen Prägestempeln, z. B. Firmenlogos oder themenbezogene Logos“, erklärt Silke Reimann. Auch Seifentorten und Cupcakes aus Seife, als Badezusatz, -pralinen oder -schokolade stellt sie aus natürlichen und hochwertigen Pflanzenölen und ausgesuchten Zutaten her.

Sorgfältige Dokumentation
Die gesamten Herstellungsabläufe werden sorgfältig dokumentiert, damit Kunden jederzeit nachvollziehen können, welche Rohstoffchargen in welchen Produkten verarbeitet wurden. „Die gesetzlichen Vorgaben der Kosmetikverordnung halte ich gewissenhaft und genau ein, denn jede Naturseife oder natürlich hergestellte Kosmetik muss laut Gesetz zertifiziert sein“, erläutert Silke. Zusätzlich untersucht und bewertet eine unabhängige Chemikerin jede Rezeptur auf gesundheitliche Unbedenklichkeit.

Richtige Aufbewahrung

Außerdem gibt Silke Reimann auf ihrer Internetseite Tipps, wie man ihre handgesiedeten Naturprodukte ohne Konservierungsstoffe am besten aufbewahrt, um lange daran Freude zu haben. „Seifen die in Gebrauch sind, sollten nach jeder Nutzung gut abtrocknen. Ideal ist die Lagerung in einer Seifenschale, von der das Wasser abfließen kann oder in Seifensäckchen, hängend in der Duschkabine“, steht dort geschrieben. Möchte man die Seife unbenutzt noch ein bisschen aufbewahren, empfiehlt Silke einen dunklen, trockenen, kühlen und luftigen Platz. „Auf keinen Fall sollten handgerührte Seifen in Plastiktüten oder -dosen aufbewahrt werden“, fügt die SoapLaveur-Gründerin hinzu.

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